Über Corona, Wohungssuche und dem Umzug 9.0

Ich habe in den letzten Wochen immer wieder Beiträge angefangen und sie doch nicht zu Ende gebracht oder sie zuende gebracht aber nicht veröffentlicht. Das soll heute mal anders sein, denn viel zu erzählen und zeigen gibt es ja schon nach dem Umzug. Aber nun von Anfang.

Der neue Alltag

Wir alle können dieses eine Wort nicht mehr hören: Corona, und doch begeleitet es uns weiterhin. Ich muss sagen, wir sind relativ verschont geblieben, hatten/haben keine Kurzarbeit, haben einen sicheren Job und konnten ins Homeoffice ziehen. Das zwar neben der Kinderbetreuung, denn die Schule bleibt nach wie vor (bis auf 3 Std alle 14 Tage) auch nach über drei Monaten noch zu für uns, alles machbar. Manch anderen hat es schlimmer getroffen, daher will ich nicht viel meckern, einen Grund etwas an der Wohnsituation zu ändern gab es aber trotzdem für uns. Wir arbeiteten beide im Wohnzimmer, dem Durchgangszimmer zum Schlafzimmer (ohne Tür), einer am kleinen Esstisch, der andere mit Laptop auf dem Schoss auf der Couch. Nicht schön, aber möglich. In der Theorie, denn wenn in der Praxis unsere Skypecalls kollidieren gibt es keine Ausweichmöglichkeit.

Die Wohnungssuche

Also haben wir uns nach etwas größerem umgesehen, ein Zimmer mehr wäre toll, so hätten wir ein Büro und einer kann weiterhin im Wohnzimmer arbeiten. Insgesamt haben wir uns drei Wohnungen angeschaut. Bei der ersten bin ich rückwärts wieder raus, die zweite wurde als schöner Altbau angepriesen, davon war leider nichts zu sehen, befand sich zusätzlich noch an einer dreispurigen Hauptstraße. Die dritte Wohnung hatte ich zufällig bei Kleinanzeigen gesehen, ich dachte mir, wenn sie nur halb so viel mitbringt wie sie verspricht, wäre sie schon ein Volltreffer. Drinnen angekomen waren wir schnell begiestert, die Wohnung stand schon seit ein paar Wochen leer und ich habe sie gedanklich direkt mit unseren Möbeln eingeräumt und mir alles ausgemalt. Der Garten war das I-Tüpfelchen, auch wenn wirklich sehr viel zu machen war. Ich habe wirklich keinen grünen Daumen, der von den Vormietern war vermutlich aber noch schwärzer als meiner.

Ich suchte nach einem Haken, fand aber keinen. Am nächsten morgen haben wir wie angekündigt alle Bewerbungsunterlagen rübersgesendet, mittags kam dann schon die Zusage. Die Freude war groß, etwas Respekt vor der nun viel größeren Wohnung und dem Garten war da, aber die Freude überwog. Hier seht ihr die Bilder von Wohn- und Esszimmer, Büro, Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flur.

Das Geheimnis der Wohnungssuche

Und da sind wir auch schon beim Thema Wohnungsuche. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich so einige Male umgezogen bin. Bisher hatte ich das Glück, dass es eigentlich immer mit der Wohnung klappte die ich wollte. “Wie machst du das?” kommt oft. Und jetzt kommt das Geheimnis: Ich gebe einfach spätestens am nächsten morgen meine vollständigen Unterlagen ab. That’s it. Ich habe kein übermäßiges Einkommen, auch packe ich kein Goodie oder Bestechungsgeld in die Mappe 😀 so hats eigentlich immer geklappt, zweimal “sogar” als Alleinerziehende.

Scheinbar ist das mit den vollständigen Unterlagen einreichen aber ziemlich schwer. Ich bin jedes Mal wieder überrascht, wenn ich einen Nachmieter für meine Wohnung suche. Über die Hälfte gibt nicht rechtzeitig ab, der Teil der übrigt bleibt, schafft es auch nur zum Teil die Unterlagen vollständig rüberzuschicken. Das scheint dann wohl der Vorteil zu sein von denen die am gleichen Tag, spätestens am morgen ihre Unterlagen abgeben, immerhin ist jeder Vermieter froh die Wohnung schnell wieder abzugeben.

Wie ihr also rausgegelesen habt gibts das große Geheimnis der Wohnungssuche nicht, aber vielleicht lohnt es sich bei den kommenden Besichtigungen etwas früher seine Unterlagen abzugeben und sich ins Rennen zu bringen. Das wars für heute erstmal schon wieder von mir, ich melde mich schon bald wieder mit Bildern der nun gefüllten Zimmern und den damit verbunden Renovierungsarbeiten.

bis bald,