Unser Roadtrip durch Portugal

Guten Morgen,

ich habe heute morgen mein Notebook geschnappt, es mir mit Kaffee und Croissant in meinem Lieblingscafè gemütlich gemacht und möchte nun von unserer Reise Anfang Mai berichten, ein paar Tipps geben und Fotos mit Euch teilen. Auf meinem Instagramkanal habe ich Euch vorab gefragt welche Themen Euch besonders interessieren, diese lasse ich natürlich mit einfließen. Also los!

Carvoeiro – unsere Unterkunft

Nach fünf langen Monaten der Vorfreude war es endlich soweit, wir landeten um 14:30 Uhr portugiesischer Zeit in Faro. Vorab haben wir ein Apartment in Carvoeiro gebucht und ein Auto gemietet, von Anfang an war klar wir wollen möglichst viel abfahren und benötigten daher  keine Unterkunft direkt am Meer. (Hier der Link zum Apartment: placidvillage.com)

In der Unterkunft angekommen war ich sehr überrascht, positiv überrascht von dem tollen sauberen Apartment. Es muss ziemlich neu sein und alles hat reibungslos geklappt. Das Auto haben wir ebenfalls vorab gebucht und haben es nach der Landung direkt am Flughafen mitgenommen.

Der Ort Carvoeiro ist super schön, dort befindet sich auch die bekannte Benagil Höhle, die sollte man unbedingt gesehen haben. Die Höhle ist 100m vom Strand entfernt, das heißt du musst entweder schwimmen oder du nutzt die angebotenen Boots- / Kajaktouren. Wir haben uns für die Kajaktour entscheiden.

Auch wenn es mich etwas Überwindung gekostet hat mich mit diesem kleinen Plastikkajak aufs weite Meer zu begeben, hat es total viel Spaß gemacht, außerdem wurde währenddessen viel über die Algarve erzählt und wir sind so auch durch die kleinen Höhlen gekommen.

Ein bisschen anstrengend war es auch, immerhin ging die Tour über zwei Stunden. Mein Freund hat mich aber nur ganz selten erwischt, wenn ich die Paddel einfach mal nur ins Wasser gehalten habe und getan habe als ob … 😉

Hier der Link zur Kajaktour: airbnb.de/experiences 

Restauranttipp: Sansibar! (Direkt am Strand)

Noch ein Highlight in direkter Nähe von Carvoeiro ist der Strand Praia Da Marinah. Er wurde auf Platz 11 der schönsten Strände der Welt gewählt und auch wenn ich die anderen natürlich nicht alle gesehen habe, glaube ich das sofort. Es ist einfach so schön und beeindruckend zwischen den „goldenen“ Felsen.

Lagos (Ponta da Piedade) / Sagres

Neuer Tag – neuer Ort. An unserem ersten richtigen Urlaubstag, sind wir früh morgens mit dem Auto nach Lagos gefahren, haben das Auto zentral in der Stadt abgestellt und sind zu Fuß über den Hafen Richtung Küste marschiert. Genaues Ziel war Ponta da Piedade. Ich werde mich oft wiederholen, aber auch da kann ich nur sagen, dass es ein wunderschöner Ort ist, diesen findet man ebenfalls in jedem Reiseführer.

Dort angekommen haben wir erstmal den Blick genossen, man kann von dort aber auch über eine Treppe nach unten an den Strand gehen. Da uns aber noch nicht nach Strand war und wir noch etwas mehr sehen wollten, sind wir nach Sagres, dem südwestlichsten Punkt Europas gefahren. Von Lagos sind es nur 30 Minuten mit dem Auto, also haben wir diese Tour verbunden. Immer mit dabei, mein Canvas Rucksack von Gusti Leder*, der war super praktisch für die Reise und geht auch als 2. Handgepäckstück im Flugzeug durch. Wir reisen ohnehin wie immer nur mit Handgepäck.

Sevilla

Spanien?! Ja.

Wir hatten von Anfang an gesagt, dass uns Sevilla sehr interessieren würde, wir es aber zeitlich wohl nicht schaffen würden. Da am Tag 3 der Reise jedoch Regen angesagt war (der nie gekommen ist) haben wir uns dazu entschlossen die 250 km auf uns zu nehmen und über die Grenze zu fahren. Und das hat sich gelohnt!

Die Fahrt ging recht schnell, jedoch war es uns warum es kaum möglich war in die Stadt zukommen, überall stießen wir nur auf Straßensperrungen. Unser Besuch fiel genau auf das Volksfest Feria de Abril. Bis auf die Tatsache dass meine Shoppingtour ausgefallen ist, da in der Woche des Festes wirklich alles ab mittags zu hat, war es total spannend und schön an deren Tradition teilzuhaben. Frauen, Männer und Kinder war herausgeputzt, man sah ihnen richtig an wie aufwendig dies gewesen sein muss und wie stolz sie ihre Kleider trugen.

Nicht nur das Fest war für uns beeindruckend, auch die Stadt an sich, wir sind durch den Parque de Maria Luisa zum Plaza de Espana gegangen. Was ich jedem bei einem Besuch in Sevilla empfehlen kann.

Portimao 

In Portimao kann man keine bekannte Sehenswürdigkeit bestaunen, jedoch heißt dies nicht, dass dies keiner schöner Ort ist den es nicht zu besuchen lohnt. Die Strände dort sind toll, wir haben einen längeren Strandspaziergang gemacht und sind am Endes des Spaziergangs zufällig auf die Frisbee Europameisterschaft gestoßen. Portimao ist übrigens ein sehr beliebter Reiseort, an der Küste reiht sich ein Hotel neben dem anderen.

Albufeira

Da wir in Portmao nur einen halben Tag verweilt haben, sind wir anschließend ins 35 km entfernte Albufeira gefahren. Irgendwann ähnelten sich natürlich die Küsten und Strände etwas, aber auch hier war es sehr schön, die Stadt ist sehr hübsch und bunt und trotz Nebensaison war dort eine Menge los. Ein Einkaufscenter habe ich auch aufgespürt und mir dort 2 Stunden Shopping gegönnt während die Sonne kurz weg war.

Lissabon

Das war dann auch schon die Algarve, fünf Tage waren vorbei und wir haben uns auf den Weg nach Lissabon gemacht, dort haben wir direkt unser Auto weggebracht, da wir dies in Lissabon natürlich nicht brauchten. Noch bevor wir über die 25 de Abril Bridge gefahren sind, haben wir in Almada unseren ersten Stop gemacht. An der Brücke, an der sich auch die Statue Christo Rei befindet, kann man gut parken und zu Fuß hochgehen. Man erkennt schnell von wem die Portugiesen sich bei der 3,2 km langen Brücke inspirieren lassen haben oder?

Untergebracht waren wir in einer Airbnb Unterkunft im Alfama, das ist zentral und von da aus hat man eine gute Bahnverbindung. Insgesamt hatten wir drei Tage in Lissabon und das war für uns ausreichend. Wir haben die Aussichtplattform Miradouro da Graça besucht und hatten von dort einen unglaublichen Blick über die Stadt, wir waren am Tage dort, mit Sonnenuntergang ist vermutlich noch 10x schöner.

Die Tram (28) ist das Wahrzeichen der Stadt, also gehört eine Fahrt auf jeden Fall auf die Agenda. Da man, wie man sich vorstellen kann, nicht die einzige Person ist die mit der Tram fahren möchte, ist ein guter Tipp an der Endhalte Campo de Ouirique / Prazeres einzusteigen um sich einen Sitzplatz zu sichern. An der Haltestelle befindet sich ein Friedhof, hinter dem man auch eine schöne Sicht auf die Stadt hat.

Segeltour

Eine ganz tolle Erfahrung die wir machen durften, war die Segeltour bei Sonnenuntergang. Gebucht haben wir die über Airbnb, ein echter Glücksgriff wie wir fanden. Die Atmosphäre war toll, das Wetter und die Stimmung einfach perfekt. Also segelten wir zwei Stunden, inkl. Getränke auf dem Meer und fuhren unter anderem auch unter die 25 de Abril Bridge.

Link zum Segeltrip: airbnb.de/experiences

Restauranttipp für Lissabon: Pink Street, zB. Taberna Tosca

Fast hätte ich den Parque Eduardo VII vergessen, auch immer ganz oben in den Top Sehenswürdigkeiten dabei. Der Park war ganz in der Nähe unserer Unterkunft und wirklich sehr schön. Während wir dort waren wurden lauter kleine Buden entlang der Straße aufgebaut, vermutlich ein Wochenmarkt, aber das haben wir leider nicht mehr mitbekommen.

 

Die Kosten

Last but not least und nicht ganz uninteressant, die Kosten:

287,00 Unterkunft Carvoeiro

115,00 Mietwagen

125,00 Benzin & Maut

180,00 Unterkunft Lissabon

35,00 Kajaktour

35,00 Segeltour

148,00 Flüge

925,00 Euro, also 463 Euro pro Person.

Wie ihr seht also wirklich erschwinglich!

Puh das war jetzt mal wirklich ein langer Beitrag, versuche ich mich ja sonst immer eher kurz und knapp zu halten. Wir haben aber einfach so viele schöne Dinge erlebt und gesehen, davon wollte ich nichts weglassen. Hat Euch auch das Reisefieber gepackt? Freue mich auf Euer Feedback.

 

Bis bald,

 

 

*PR-Sample

Es handelt sich bei Unterkunft, Unternehmungen nicht um Werbung