Bonjour Paris! Ich glaube ich bin verliebt.

Endgegner: Urlaub mit Kind. So hieß ursprünglich meine Überschrift für diesen Blogeintrag, aber ich muss dazu sagen, ich habe ihn direkt nach dem Urlaub verfasst und hatte die anstrengenden Phasen noch nicht ganz verdaut. Wie ich auf  meiner Instagramseite schon erzählt habe, hatten wir ja leider das Pech, dass unser Urlaub mitten in eine Trotzphase von Joanthan fiel und er dementsprechend zeitweise sehr anstrengend war. Jetzt überwiegen natürlich die schönen Momente und ich möchte euch ein paar Eindrücke mit euch teilen.

Zwei Freundinnen, Jonathan und ich haben über Airbnb ein tolles Familienloft gebucht und wenn es nach mir ginge, ihr kennt ja meine Leidenschaft für Architektur und Interior, hätte ich auch nichts dagegen gehabt ein paar mehr Stunden in dem Loft zu verbringen, aber dafür hat Paris natürlich einfach viel zu viel zu Bieten.

Wir sind mitten in der Nacht aufgebrochen und Jonathan drückte seine Freude kurz vor dem Flughafen mit „Ich hasse Flugzeuge!“ aus. Nach kurzer Irritation schob ich es auf die Müdigkeit, denn immerhin war ich die letzten Jahre ja nicht umsonst 3527483628 Mal am Hamburger Flughafen um mit ihm Flugzeuge anzuschauen, die ihn ja bisher immer sehr beeindruckt haben. Meine Befürchtung, dass er vielleicht Angst haben könnte und nicht einsteigen möchte, bestätigt sich zum Glück nicht und so hatten wir einen kurzen, wenn auch frühen, angenehmen Flug. Ich war mit Tablet natürlich bestens vorbereitet um auf jeden Fall Langeweile vorzubeugen – mein Plan ging auf. In Paris angekommen, haben wir uns direkt auf den Weg zum Eiffelturm gemacht. Hach es war so schön, wir waren genau zur richtigen Uhrzeit dort, die Sonne ging gerade unter und die Lichtershow haben wir auch noch mitnehmen können.

An den anderen Tagen folgten Stadtbummel, Sightseeing, Shopping und natürlich unser Highlight das Disneyland, aber dazu später mehr. Paris hat mich sehr beeindruckt und das nicht nur weil es dort so wunderschön ist, es so süsse Gassen und übertrieben schöne Architektur gibt , sondern auch die Art wie die Leute dort Leben und wie stilvoll sie sind. Natürlich war mir das alles vorher nicht fremd, trotzdem beeindruckte es mich sehr. Die Pariser Mode war dann wohl Schuld, dass ich mit viel zu vielen Kilos im Koffer das Land verlassen habe, zum Glück hat keiner unsere Koffer gewogen am Airport und mir wurde der Preis für das Übergepäck erspart.

Im Nachhinein waren die kleinen Bauchschmerzen die ich vor einem Städtetrip mit Kind hatte aber eher unbegründet (abgesehen von der Trotzphase!). Jonathan hat es vom Flug, über Shopping bis langweiliges Sightseeing ansonsten gut gemacht. Entspannt geht anders, aber es sind halt Kinder, sie sind wild, verstecken sich bei Mango unter dem IMG_8281Präsentiertresen und Trinken das Wasser aus dem Louvre Brunnen, wenn man mal zwei Sekunden nicht hinschaut. Aber hey, ich habe ihn unversehrt wieder mitgebracht, das muss auch anerkannt werden.. ☝?

Für die langen Strecken hatte ich im Vorfeld extra einen kleinen einfachen Buggy gekauft, so dass wir zumindest seine Füße etwas schonen konnten bei den ganzen Kilometern die wir abgerissen haben. Vielleicht wäre mehr Zeit zu Zweit im Nachhinein etwas besser gewesen, aber das weiß ich nun fürs nächste Mal. Wir haben uns am dritten Tag unserer Reise kurz abgeseilt und meine beiden Freundinnen ein paar Stunden im Museum Ruhe gegönnt. Wir gingen durch den Tuileries Garden und entdeckten ein Karussell und später ein Trampolin. Ich habe jetzt noch die harmonische Melody im Kopf die am Karussell dudelte, es war ein bisschen wie im Film, alles so friedlich und unbefangen. Und so genossen wir kurz die Zeit zu Zweit zwischen Zuckerwatte und Karussell und später mit ein bisschen Action am Trampolin.

Disneyland

Jetzt zu unserem Highlight. Am zweiten Tag unserer Reise sind wir ins Disneyland gefahren. Es war so beeindruckend wie erwartet, alles bis ins kleinste Detail zuckersüss gemacht, die Attraktionen, die kleinen Gebäude, die Parade, … . Wir hatten 32 Grad im Schatten, was etwas zu heiß war und eigentlich reicht auch ein Tag für alles nicht aus, da man überall natürlich 10-60 Minuten anstehen muss.

Für Kinder ist es natürlich eine totale Reizüberflutung, das kann man nicht anders sagen.  Man richtet sich also am besten immer wieder kurze Pausen abseits des Getummels und der Attraktionen ein. Für richtige Tipps und Empfehlungen war wir einfach nicht lange genug da, aber ich vermute wir kommen wieder. Und das nicht nur ins Disneyland, ich werde auf jeden Fall nochmal nach Paris fliegen, dann aber ohne Kind ?

Bis bald,

Claudia

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